1. NEU Studierenden-Panel 2026

    Liebe Universitätsangehörige,  

    Das Studierenden-Panel wurde in den vergangenen Monaten grundlegend überarbeitet und deutlich verkürzt. Die Teilnahme dauert nun nur noch etwa 20 Minuten. Künftig findet die Befragung außerdem nur noch alle zwei Jahre statt.   

    Mit ihrer Teilnahme helfen die Studierenden dabei sichtbar zu machen, was im Studium gut funktioniert und wo Verbesserungen möglich sind. Die Ergebnisse werden in den Fakultäten und Studienkommissionen zur Studiengangentwicklung genutzt und fließen zudem in die Verfahren der internen Akkreditierung ein. Damit leisten die Antworten der Studierenden einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung von Lehre und Studium an der Universität Potsdam.   

    Damit möglichst viele Studierende an der Befragung teilnehmen, bitten wir sie als Lehrende darum in den letzten Vorlesungswochen auf die Befragung aufmerksam zu machen.  

    Zur Befragung gelangen die Studierenden über ihren persönlichen Fragebogenlink in der E-Mail.  

    Weitere Informationen zur Teilnahme und zum Datenschutz finden Sie auf der Startseite der Befragung oder auf den PEP-Webseiten.   

    Hinweis: Auch wenn Studierende ihr Studium unterbrochen oder bereits abgebrochen haben, freuen wir uns über deren Teilnahme.  

    Bei Fragen zur Befragung erreichen Sie das Team des Studierenden-Panels unter: panel@uni-potsdam.de 

    Ihr Team des Studierenden-Panels

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  2. Lehrveranstaltungsevaluation im SoSe 2026

    Liebe Lehrende,

    bereits im laufenden Sommersemester 2026 können Sie alternativ zum SET.UP-Fragebogen unsere weiterentwickelten Fragebögen zur formativen Evaluation Feedback.UP – Auftakt bzw. Feedback.UP – Verlauf nutzen. Mehr Informationen zu der Verwendung von Feedback.UP erhalten Sie hier.

    Ab sofort haben Sie auch wieder die Möglichkeit, den SET.UP-Fragebogen an die Lehrziele und -methoden Ihrer Veranstaltung anzupassen und eigene Fragen zu ergänzen. Andernfalls wird die Standardversion des Fragebogens bereitgestellt. Die Studierenden können dann ab sofort bis zum Ende des Wintersemesters (30.09.2026) über einen der zur Verfügung stehenden Wege zur Lehrveranstaltungsevaluation mit SET.UP eingeladen werden, sofern der Befragungsstatus der Lehrveranstaltung aktiv ist.

    Die Rückmeldung zur Lehre, zu erworbenen Kompetenzen und Erwartungen fördert den Reflexionsprozess auf Seiten der Lehrenden sowie Studierenden und trägt zur Weiterentwicklung der Qualität der Lehre bei.

    Ausführliche Informationen zur Aktivierung von Kursen für die Evaluation, zur Anpassung des Fragebogens, zur Durchführung der Evaluation sowie zur Dokumentation eines alternativen Evaluationsverfahrens finden Sie unter Kursevaluation für Lehrende.

    Bei Fragen können Sie uns gern kontaktieren über die Email Adresse evaluation@uni-potsdam.de. 

    Ihr Evaluationsteam

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  3. Formative Evaluationsverfahren im SoSe 2026

    Liebe Evaluationsinteressierte, 

    im Sommersemester 2026 können Sie unsere Fragebögen Feedback.UP - Auftakt bzw. Feedback.UP-Verlauf zur formativen Evaluation Ihrer Lehrveranstaltungen nutzen. Die Fragebögen eignen sich, um frühzeitig oder lehrveranstaltungsbegleitend Rückmeldungen der Studierenden einzuholen. Mehr Informationen zu der Verwendung von Feedback.UP erhalten Sie hier

    Neben den Fragebögen von Feedback.UP gibt es die Möglichkeit, sich für die interaktionsorientierte Evaluationsmethode Teaching Analysis Poll, kurz TAP, anzumelden. Bei dieser formativen Evaluationsmethode moderieren Mitarbeitende des ZfQ (Bereich Lehre und Medien) ein Feedbackgespräch mit und zwischen den Studierenden in Abwesenheit der Lehrperson. Weitere Informationen zum Verfahren und Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier

    Bei Fragen oder Problemen informieren Sie sich gern auf unserer Homepage unter Kursevaluation für Lehrende oder kontaktieren Sie und direkt (E-Mail: evaluation@uni-potsdam.de). 

    Ihr Evaluationsteam 

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  4. Neuer SET.UP-Fragebogen — kompakt, flexibel und im Dialog mit Studierenden

    Liebe Lehrende,

    Bereits im laufenden Wintersemester 2025/26 können Sie alternativ zum SET.UP-Fragebogen unsere weiterentwickelten Fragebögen zur formativen Evaluation Feedback.UP – Auftakt bzw. Feedback.UP – Verlauf nutzen. Mehr Informationen zu der Verwendung von Feedback.UP erhalten Sie hier.

    Ab sofort haben Sie auch wieder die Möglichkeit, den SET.UP-Fragebogen zu nutzen. Der neue SET.UP für die Evaluation Ihrer Veranstaltungen ist nun kompakter und flexibler einsetzbar.
    Der Kernfragebogen enthält die zentralen Fragen zur Lehrqualität und Lernunterstützung. Sie können diesen Fragebogen bei Bedarf um optionale Module und eigene Fragen erweitern.
    Andernfalls wird die Standardversion des Fragebogens bereitgestellt. Die Studierenden können dann ab dem 22.12.2025 bis zum Ende des Wintersemesters (31.03.2026) über einen der zur Verfügung stehenden Wege zur Lehrveranstaltungsevaluation mit SET.UP eingeladen werden, sofern der Befragungsstatus der Lehrveranstaltung aktiv ist.

    Die Rückmeldung zur Lehre, zu erworbenen Kompetenzen und Erwartungen fördert den Reflexionsprozess auf Seiten der Lehrenden sowie Studierenden und trägt zur Weiterentwicklung der Qualität der Lehre bei.

    Ausführliche Informationen zur Aktivierung von Kursen für die Evaluation, zur Anpassung des Fragebogens, zur Durchführung der Evaluation sowie zur Dokumentation eines alternativen Evaluationsverfahrens finden Sie unter Kursevaluation für Lehrende.

    Bei Fragen können Sie uns gern kontaktieren (Tel.: 0331/977-1426; E-Mail: evaluation@uni-potsdam.de). – Ihr Evaluationsteam

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  5. Berufliche Adäquanz und Anforderungen: Vergleich ausgewählter Hochschulabschlüsse

    Die berufliche Integration von Hochschulabsolvent*innen sowie die Passung zwischen erworbener Qualifikation und ausgeübtem Beruf sind zentrale Aspekte der Qualitätsentwicklung und der strategischen Weiterentwicklung der Studienangebote. Dabei lässt sich zwischen horizontaler Adäquanz (inhaltliche Passung zwischen Studienfach und Berufsfeld) und vertikaler Adäquanz (Niveauübereinstimmung zwischen Abschluss und beruflicher Position) unterscheiden (vgl. Fehse & Kerst 2007). Im Rahmen dieses Beitrags liegt der Fokus auf horizontaler Adäquanz. Ziel dieses Beitrags ist es, wesentliche Differenzen der beruflichen Adäquanz und subjektiven Anforderungsniveaus herauszuarbeiten und erste Interpretationsansätze zu formulieren, um daraus mögliche Implikationen für Lehre und Beratung abzuleiten.

    Methodik

    Die Datenbasis bildet die Befragung der Absolvent*innen (n=3540) aus dem Jahr 2023. Zur Erfassung der beruflichen Adäquanz wurden Mittelwerte zu vier Dimensionen erhoben:

    • Übereinstimmung der beruflichen Position
    • des Anforderungsniveaus der Arbeitsaufgaben
    • der Fachrichtung
    • des Einkommens mit dem erworbenen Hochschulabschluss

    Die Angaben der Befragten erfolgten auf einer Likert-Skala von 1 („in sehr hohem Maße“) bis 5 („gar nicht“). Analog erfolgte die Erfassung der subjektiven Über- bzw. Unterforderung von 1 („sehr überfordert“) bis 5 („sehr unterfordert“) hinsichtlich des Anforderungsniveaus der Arbeitsaufgaben und des Arbeitspensums. Die Analyse konzentriert sich auf Mittelwertvergleiche der Abschlussgruppen.

    Ergebnisse

    Berufliche Adäquanz: Selbsteinschätzung der Passung zwischen Studium und Beruf

    Plot zur beruflichen Adäquanz

    Um das Bild in größerer Ansicht zu betrachten, bitte die Zoom-Funktion des Browsers nutzen.

    Die Mittelwerte zeigen erkennbare Unterschiede, wie gut sich die erste Tätigkeit der Absolvent*innen mit dem jeweiligen Studienabschluss deckt:

    • Master-Lehramtsabsolvent*innen: Höchste Passung, z. B. 1.5 bei der Position und 2.2 beim Einkommen.
    • Juristische Prüfung: Ebenfalls hohe Passung, z. B. Werte zwischen 1.8 und 2.6.
    • Bachelor-Lehramt: Gute Übereinstimmung, z. B. 1.9 bei der Position.
    • Masterabschlüsse (ohne Lehramt): Mittlere Passung, z. B. 2.4 bei der Position, 2.9 beim Einkommen.
    • Bachelorabschlüsse: Geringste Passung, z. B. 3.1 beim Einkommen.

    Subjektives Anforderungsniveau: Anforderungen und Belastung im Berufsalltag

    Plot zum subjektiven Anforderungsniveau

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    • Bachelorabsolvent*innen: Höchste Werte (3.4 Aufgaben, 2.9 Pensum), Anzeichen für Unterforderung.
    • Masterabsolvent*innen: Werte bei 3.3 und 2.7 – leicht höhere Anforderungen als Bachelor.
    • Lehramtsabsolvent*innen: Niedrigste Werte (2.7 Aufgaben, 2.3–2.4 Pensum), fühlen sich stark gefordert.
    • Jurist*innen: Mittelwerte (3.1 Aufgaben, 2.9 Pensum), moderate Belastung.

    Die Abschlussart wirkt sich auch auf das subjektive Anforderungsniveau aus. Berufsspezifische Studiengänge zeigen eher hohe Anforderungen, während Bachelorabsolvent*innen häufiger eine geringere Beanspruchung erleben.

    Fazit

    Die Ergebnisse verdeutlichen eine gewisse Varianz in der beruflichen Passung und der subjektiven Belastung, die eng mit der Art des Abschlusses zusammenhängt. Berufsspezifische Abschlüsse wie die erste juristische Prüfung scheinen eine klare berufliche Orientierung zu bieten. Allgemeine Bachelorabschlüsse hingegen weisen eine geringere Passung und variablere Anforderungserfahrung auf.

    Die starke Differenzierung zwischen berufsbezogenen und allgemeinen Studienabschlüssen legt nahe, dass zukünftige Untersuchungen Fächergruppen detaillierter analysieren sollten.

    Literaturverzeichnis

    Fehse, S. & Kerst, C. (2007). Arbeiten unter Wert? Vertikal und horizontal inadäquate Beschäftigung von Hochschulabsolventen der Abschlussjahrgänge 1997 und 2001. Beiträge zur Hochschulforschung, 29(1), 72–98.

    in: Umfrage-Ergebnisse. | 0 Kommentare

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